Ich bin ein Wehringer

Das war nun mein letzter Gesundheits-Urlaub mit dem Wohnmobil in Bad Füssing,

vom 14. bis zum 22. September 2024, mit Besuchen in allen 3 Thermen.

 

Nämlich in der Therme EINS, in der Europa-Therme, sowie dem Johannesbad,

soll das nun das Letztemal in Bad Füssing gewesen sein!

 

Von allen 3 Bäder zeige ich hier noch zur Erinnerung viele Bilder von Innen und

Außen, denn jedes Bad hat seine besonderen Reize, die ich nun

über 40 Jahre lang, wirklich sehr genossen habe.

 

Auch viele Bilder vom Stadtpark und der Umgebung, sowie von meinem geliebten

Freiland-Schachspielen im Stadtpark, wo man immer Gegner findet.

Da das frühere Schachspielen im Johannesbad und in der Europa-Therme,

inzwischen auch der Vergangenheit angehört,

da die alten Schachspieler anscheinend alle weg gestorben sind.

 

Eben genau so wie auch bei manchen einzelnen Schach-Vereinen,

wo leider auch fast überall der Nachwuchs fehlt und sich Diese

deshalb sogaroft auflösen müssen!

Eine ganz traurige Geschichte, die da in Gang gekommen ist.

 

Das Alles gehört aber zumindest für mich, nun der Vergangenheit an, 

da mir die weite Fahrt nach Bad Füssing aufgrund meiner gesundheitlichen

Probleme inzwischen einfach zu weit ist, um dort nur wegen dem

Freiland-Schachspielen weiterhin nach Bad Füssing zu fahren.

 

Das warme Wasser kann ich auch im näheren, nur 125 km entfernten Bad Saulgau

genauso genießen, statt 225 km zu fahren!

 

Seit vielen Jahren ist der Campingplatz Riedlhof, meine erste Anlaufstelle in Bad Füssing,

wobei ich füher auch sehr häufig auf dem Campingplatz Hollmernhof stand.

 

Immer wieder sieht man Besucher auf der Aussichts-Plattform stehen die sich

wohl vor dem Erstbesuch mal das Bad zuerst von oben aus ansehen möchten,

bzw. wie ich, noch ein paar schöne Bilder zum Abschluss schießen wollen!

 

Nachdem ich früher allein schon wegen dem Freiland-Schachspielen im Bad,

das früher noch stark ausgeprägt war, das Johannesbad meine erste Anlaufstelle war,

sind wir später, als auch Regina noch immer mit dabei war, am häufigsten in der

Europa-Therme gewesen, wo man auch noch Schachspielen kann, aber eben nur

falls sich ein Gegner findet Dies ist jedoch immer seltener der Fall, genauso wie im Johannesbad, wo auf dem Hauptfeld vor dem Kiosk wo täglich gespielt wurde,

jetzt Tische und Stühle für die durstigen Gäste drauf stehen!

 

Freiland-Schachspielen ist in Bad Füssing sehr stark angesagt wie wohl kaum in einem anderen Badeort, höchstens noch in Bad Wörishofen,

wo ich auch öfters teil nehme.

Und nun noch einige Bilder von der ersten und ältesten Therme in Bad Füssing,

nämlich der Therme EINS, wo ich persönlich glaube,

dass da noch am meisten Schwefel im Wasser steckt,

aber auch nichts mehr wie es früher mal war, davon zu riechen ist, Nein!

Am Sonntag den 22. September begab ich mich nach dem Frühstücken dann auf die Heimreise. Dabei wollte ich nicht auch noch ein Letztesmal, ohne auf der Autobahn abzubiegen, an Altötting vorbei fahren, denn wer weiß, ob ich in meinem Alter

von bald 78 Jahren, da jemals nochmals hinkomme!

Wie so oft hatte ich wieder mal bei meinen Reisezielen Glück, dass ich

auf etwas Besonderes dabei treffe, so auch diesmal.

 

Vor der Gnaden-Kapelle und der Pfarrkirche wo ein gemeinsamer Gottesdienst

nach Außen übertragen wurde, fand dort auf dem Vorplatz ein großes "Biker-Treffen"

statt, wo sich bestimmt geschätzt etwa über 1000 Motorräder

und "Drikes" eingefunden haben!

Und zwar aus allen Deutschen Landen, aber auch dem nahen Ausland.

 

Nachdem ich was ja auch mein Ziel war, noch einen Blick in die Gnaden-Kapelle

mit der schwarzen Madonna werfern konnte und ein paar Vater Unser betete,

schaute ich auch noch in die gegenüberliegende Pfarrkirche

und bekam dort auch noch den Schluss-Segen mit.

 

Dieser Abschluss meines Gesundheits-Urlaubes in Bad Füssing, der aufgrund

der Nasskalten Witterung wohl gar nicht sooo gesundheitsfördernd war,

hat mich dann doch noch einmal bei schönem Wetter versöhnt, zuletzt doch

nochden kurzen Abzweig nach Altötting genommen zu haben.

 

Das war nun nach der Rückkehr nach zuhause, dann auch

meine letzte Fahrt im Jahr 2024,

denn danach habe ich sofort das Wasser abgelassen

und mein Bimobil Winterfest gemacht.

 

Es macht eben keinen Spass im Wohnmobil Urlaub zu machen, wenn man

eine Heizung benötigt, weil es sonst einfach zu kalt im Mobil ist.

 

Und nachdem die damals eingebaute E-Heizung leider einen Macken hat und nicht

jedesmal beim einschalten anspringt, habe ich zusätzlich schon seit 2 Jahren, einen

kleinen Elektrolüfter mit in meinem Bimobil, ansonsten hätte ich bei dem Nasskalten

Wetter das teilweise doch herrschte, den Urlaub gleich wieder abbrechen können.

 

Aus diesem Grund, wird künftig auch immer erst ab Mai bis max. Anfang September,

künfig Urlaub im Wohnmobil gemacht. Eben dann, wenn man "keine Heizung"

benötigt, sondern wo man draussen bei schönem Wetter sitzen und essen kann,

das zumindest  habe ich mir für die Zukunft so geschworen!

 

Unser erster Gesundheits-Urlaub nun Ende April 2025

in Bad Saulgau stand unter keinem guten Stern.

Wir musten unseren 14 Tage geplanten Urlaub, ab Ostermontag leider vorzeitig abbrechen.

 Bereits nach 4 Tagen rutschte mir beim aussteigen aus dem Wohnmobil

der leichte Kunststoff-Einstiegstritt weg und ich stürzte Rückwärts zu Boden.

Gott sei Dank konnte ich mich mit der linken Hand, noch bevor ich am Boden

aufschlug abstützen, sodass ich nicht mit dem Kopf den Pflasterboden berührte.

Natürlich war die Hand stark verstaucht und schwoll sofort stark an.

Auch das Steißbein, tat wie die Hand höllisch weh, sodass ich kaum schlafen konnte.

 

Ich glaubte, dass das warme und kalte Wasser im Wechsel schnell zur Heilung

beitragen könnten und so blieben wir dann noch 3 weitere Tage.

Doch die Schmerzen waren zu groß und ich hatte Angst etwas gebrochen zu haben,

was man unbedingt röntgen muss. 

 

Deshalb brachen wir gleich am Sonntag früh auf, sodass ich am Montag dann zum

Hausarzt gehen konnte und mich untersuchen lassen konnte.

Anscheinend liegt wohl kein Bruch, sondern nur eine starke Verstauchung

mit Bluterguss im Po-Bereich lag vor.

 

Nun versuche ich mit Schmerz-Tabletten die Tage zu überbrücken,

denn allmählich kann ich wieder etwas besser liegen.

Die Handschwellung nimmt ab und ich kann die Hand wieder einigermaßen benützen.

 

Nochmal Glück gehabt, kann ich da nur sagen und Gott, Danke sagen!

 

Vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2025, war ich nochmals für 3 Tage alleine in Bad Saulgau

um mich nochmals von meinem letzten Sturz auf die Hand

und das Steißbein auszukurieren.

 

Am 20. Juni bis zum 25. Juni 2025, fuhren wir nach längerer Zeit wieder mal

nach Bad Gögging um uns dort an den schönen Innen und Außen-Becken

mit den vielen Düsen zu erholen. Auch die Fahrt nach Bad Gögging, beträgt auch nur ca. 125 km, wie nach Bad Saulgau.

Auch vom dortigen Wohnmobil-Stellplatz ist es auch nicht allzuweit

in die LIMES-THERME zu laufen, wo es uns doch sehr gut gefallen hat.

 

In der Früh um 6 Uhr, am 23. Juni wurden wir jedoch von einem Donnergrollen

geweckt. Neben dem anfänglichen Regen verwandelte der sich

jedoch dann in einen Niederprasselnden Hagelschauer.

 

Uns schwante nichts Gutes, da wir noch an den Hagelschauer 2002,

am Gardasee uns zurück erinnerten.

Aber diesmal blieb es dann doch bei kleineren Kügelchen,

die keinen allzu großen Schaden angerichtet haben.

 

Nur die Windböen lupften die Heringe der noch bei schönem Wetter

ausgefahrenen Markise aus dem Boden, die ich dann

aber nach dem abtrocknen sofort wieder in die Aufnahme-Kasette einkurbelte.

 

Bei einem Frühabendlichen Spaziergang schoß ich dann auch noch einige Bilder

um das Kurhaus herum mit seinen vielen Hotels und dem angrenzenden Park.

 

Am 23. August bis zum 1. September 2025, besuchten wir in diesem Jahr zum

letztenmal unser geliebtes Bad Saulgau, um uns wieder zu erholen.

 

Als wir am Samstag bei schönem Wetter ankamen, war der Platz proppevoll.

Jedoch ab Sonntag leerte sich der Platz in einem Maße, wie wir es

bisher noch nie erlebt haben.

Erst ab Freitag kamen wieder einige Wohnmobile dazu.

 

Wir reisten am Montag ab und fuhren dann noch nach Ravensburg,

zur Keksfabrik, "Fabrikverkauf Tekrum Kambl" 

wo wir uns wieder sehr günstig bis zum Winter eindeckten.

Unseren 1. Gesundheits-Urlaub im Jahr 2026, verbrachten wir über Pfingsten

10 Tage lang bei schönstem Wetter wieder in unserem geliebten Bad Saulgau. 

Wir reisten am Freitag den 22. Mai an und wie immer vor einem Wochenende

war der Stellplatz vor der Therme gut besucht.

Jedoch am Pfingsmontag vor Mittag, lehrte sich der Platz zusehens.

 

Ein Kurioso erlebten wir diesmal, da sich ein Biber am Freitag Abend ins Becken eingeschlichen hatte und dort rumplanschte. Als ihn die Bademeister am Samstag

mit einem Kescher einfangen wollten, sprang er aus dem Becken raus

und verkroch sich dann in dem grünen Gestrüpp, in der Ecke zwischen

dem Becken und der Außenwand des Bades.

 

Die hinzugezogenen "Biber-Experten" zogen ihn dann am Schwanz aus dem Grün heraus

und steckten in zum Abtransport einfach in eine ganz normale Abfall-Tonne. 


Nachdem ich am Vortag erstmals das Fahrrad vom Fahrradträger 

herunter genommen habe um zum einkaufen in die Stadt runter zu fahren,

habe ich dann am Freitag, den 29. Mai wieder mal die kurze Fahrt

zum Kloster Sießen angetreten.

Dabei habe ich aber leider versäumt, nachdem die Kapelle diesmal wegen einer

Orgel-Prüfung geschlossen war, die gößere Klosterkirche aufzusuchen.

Diese habe ich bisher leider auch noch NIE besichtigt, eine Schande

denn laut einer Bekannten vom Stellplatz, soll sie sehr schön sein.

 

Das werde ich jedoch ganz bestimmt beim nächsten Besuch in Bad Saulgau nachholen.

Am Samstag konnte ich Regina dann doch überzeugen, am Nachmittag noch

einen kurzen Spaziergang mit den Stöcken im Park zu unternehmen

und erst gegen Abend zu, dann ins Bad zu gehen.

 

Wir hatten Glück unter dem Veranstaltungs-Zeltdach, gab ein Seemanns-Chor

ein sehr gelungenes Konzert ab, zu dem sich viele Zuhörer gesellten

und die schönen vorgetragenen Lieder beklatschten.

 

Danach ging es ein Stück weiter, über die Stege der künstlich angestauten Weiher,

wo in dem Totholz alle möglichen Wasserbrüter, ideale Voraussetzungen haben.

Im obersten Weiher mit Springbrunnen, wälzen sich dann die Karpfen und Kois

geradezu übereinander, wenn sie gefüttert werden, was die Besucher aus den

Futter-Automaten gegen Bezahlung alles raus holen können.